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Um fünf klingelte der Wecker, um viertel nach sechs saßen wir im Auto und um viertel nach zwei waren wir auf 1200m ü.NN. in Schladming-Fastenberg und haben das erste Skiwasser getrunken - so starteten wir in unseren Sommerurlaub 2025, den wir nach einem Jahr Pause wieder auf den Breilerhof verbrachten. Nach unserem obligatorischen ersten Aklimatisierungstag mit Jause auf der Wieslechalm warteten in den folgenden zwei Wochen mit dem Auflug zur Riesneralm, den Besuchen der "Salzwelten Altausssee" und bei den Murmeltieren an der Bachlalm, der Wanderung über den Giglach-Höhenweg sowie am letzten Tag das Erlebnis "Zipline Stoderzinken" mit der ganzen Familie einige neue Highlights auf uns.
Zum täglichen Ritual beim Frühstück gehört das Studieren der Livebilder von den umliegenden Bergstationen der Seilbahnen sowie der zugehörigen Wetterprognosen. Dabei hatten wir in den vergangenen Jahren immer mal wieder angemerkt, dass wir noch nie auf der Riesneralm waren und dass wir das trotz der längeren Anfahrt von ca. 45 Minuten irgendwann mal machen sollten. In diesem Jahr war es nun soweit und wir haben der östlichsten Bergbahn innerhalb des Sommercardangebots einen Besuch abgestattet. Aufgrund der "Abgeschiedenheit" ist der Bereich um die Bergstation der Bahn nicht überlaufen und man hat nach ein paar wenigen Minuten die Stille des Berges für sich.
Der nächste Ausflug brachte uns zu den "Salzwelten Altausssee", dem größten Salzbergwerk im Verbund der Salzwelten im Großraum Salzburg. Das Bergwerk hat eine lange Geschichte, die bei einem 2-stündigen Rundgang spannend und eindruckvoll erlebbar gemacht wird. Bei Interesse könnt ihr hier mehr erfahren: https://de.wikipedia.org/wiki/Salzbergwerk_Altaussee. Am Ende bekommt jeder Besucher einen kleinen Salzstreuer mit Steinsalz als Erinnerung und der Shop wartet mit dem einen oder anderen Mitbringsel für die Lieben daheim auf. Beim Verlassen des Bergwerks erwartete uns strahlender Sonnenschein, so dass wir noch dem nahe gelegenen Hallstadt einen kurzen Besuch zum Fotoshooting der malerischen Stadtansicht abgestatteten.
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Die Ankündigung der DB, sich zum Fahrplanwechsel im Dezember 2025 vom System „InterCity“ in der seit mehr als 50 Jahren bestehenden Form zu verabschieden und die noch bestehenden Verbindungen entweder durch ICE-Produkte zu ersetzen oder einzustellen, veranlasste mich im Mai dazu, eine Tour in den hohen Norden zur Marschbahn zu machen. Durch die täglich vier nach bzw. von Westerland und Dagebüll verkehrenden InterCity-Zugpaare ist dort nämlich derzeit noch der traditionelle Eisenbahnbetrieb mit Traktionswechsel von E- auf Diesellok (in Itzehoe) und das Abtrennen bzw. Beistellen von Kurswagen (in Niebüll) zu beobachten.
Nach ersten groben Planungen stellte sich mir die Frage, ob wohl Christoph zu solch einer Tagestour in alter TMT Manier Lust hätte. Hatte er, und so ging es am Samstag, den 31. Mai um 4:05 morgens mit dem ICE 1080 nach Hamburg – zumindest planmäßig. Der DB Navigator meldete bereits eine Stunde vorher 45 Minuten Verspätung, mit welcher der Zug dann auch tatsächlich in Göttingen eintraf. Zum Glück durfte der Zug außerplanmäßig die SFS nach Hannover benutzen, so dass wir in Hamburg mit nur 20 Minuten Verspätung ankamen. Weiter gings mit dem morgendlichen Expresszug der RE 60, und nach nur einem Halt in Husum waren wir um 9:29 in Niebüll. 20 Minuten später kam mit dem IC 2311 der erste Fernzug des Tages aus Westerland an, bekam die zwei Kurswagen aus Dagebüll, die offiziell mit eigenständiger Zugnummer verkehren, beigestellt und rauschte nach erfolgter Bremsprobe in Richtung Hamburg und Ruhrgebiet davon. Das besondere am Nordabschnitt der Marschbahn ist die alte Formsignaltechnik, die erst im Laufe der kommenden Jahre durch das aktuelle System der Ks-Signale ersetzt werden soll. Schade eigentlich, denn die großen Flügelsignale machen einfach was her! 😉
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Weil die Eisbahn durch den Kurpark eine richtig colle Sache war, sollte es auch zum Jahrewechsel 24/25 nach Scharbeutz gehen, aber diesmal gerne etwas länger. Wenn man sich rechtzeitig kümmert, hat man sogar eine gute Auswahl an Ferienwohnungen... Svenja und Carsten waren in diesem Jahr mit dabei und gemeinsam haben wir den Silvesterabend im "Grande Beachcafé" verbracht und um Mitternacht das neue Jahr begrüßt. Mit einer letzten Runde Eislaufen und einem leckeren Abendessen am Neujahrstag war der Kurzurlaub dann schon wieder vorbei - aber wir kommen wieder, keine Frage! ;-)
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In diesem Jahr starteten die Sommerferien in Niedersachsen bereits Ende Juni und somit nur wenige Tage nach Mittsommer. Eine ideale Voraussetzung für einen Sommerurlaub in Skandinavien und nördlich vom Polarkreis. Waren wir bei unserem Roadtrip 2007 zum Norkap ausschließlich in Norwegen unterwegs, sollte der Schwerpunkt diesmal in Schweden inkl. einiger Tage Aufenthalt in Stockholm liegen. Allerdings war es Matthias großer Wunsch, auf dem Rückweg wieder einen längeren Teil der Strecke mit den Hurtigruten zurückzulegen, so dass auch ein bisschen Norwegen dabei sein müsste. Von Annikas Freundin aus der Uni bekamen wir den Tipp, ein paar Tage im Abisko Nationalpark zu verbringen, ganz im Nordwesten von Schweden gelegen, kurz vor der Grenze zu Norwegen. Aus diesen Eckpunkten und den nötigen Übernachtungsstopps dazwischen formte sich dann Anfang des Jahres die endgültige Route:
Kiel - Göteborg - Stockholm - Luleå - Abisko - Harstadt <- Hurtigruten -> Bergen - Geilo - Göteborg - Kiel
Los ging es mit der "Stena Scandinavica" am 14. Juli von Kiel nach Göteborg. Nach einem aufregenden ersten Urlaubsabend und einer ruhigen Nacht auf See erreichten wir Göteborg am Montagmorgen bei leichtem Regen. Runter vom Schiff und rauf auf die Schnellstraße nach Stockholm, wo wir am frühen Nachmittag angekommen sind und für vier Nächte im "Comfort Hotel Kista" eingecheckt haben. Hier war das Wetter viel angenehmer als morgens, so dass wir uns nur kurz ausgeruht haben und dann zu einer ersten Erkundungstour ins Stadtzentrum aufgebrochen sind.
In den nächsten drei Tagen haben wir das Freilichtmuseum "Skansen" und das ABBA Museum besucht, die interessanten Bezirke der Innenstadt besichtigt, im Altstadtviertel "Gamla Stan" die Wachablösung am Königspalast beobachtet und lecker gegessen sowie zwei Schiffstouren durch die der Stadt vorgelagerten Schärengebiete gemacht. Und während es sich Annika und die Mädels am letzten Abend mit einem großen Becher Weingummi gemütlich gemacht haben, war Matthias in der Friends Arena (die ganz frisch in Strawberry Arena umbenannt wurde) beim Konzert von Bruce Springsteen und seiner E Street Band.
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Am 1. Februar 2024 hatte Matthias sein 25-jähriges Dienstjubiäum bei Bosch, und weil dieses Datum zufällig mit den Zeugnisferien zusammen fiel, haben wir einen Kurzurlaub mit Musical- und MiWuLa-Besuch in Hamburg gemacht. Für Annika und Matthias war "Der Tanz der Vampire" nach fast 25 Jahren einfach mal wieder einen Besuch wert und die Mädels waren auch total begeistert. Viel Spaß hatten wir auch bei der Virtual Reality Reise durch das MiWuLa, einer neuen Attraktion abseits der eigentlichen Ausstellung. Leider war der neue Monaco-Bereich mit der Formel 1 Strecke noch nicht fertig, aber so haben wir wenigstens eine Grund, bald mal wider vorbei zu schauen...
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Spontan für ein paar Tage zu Jahreswechsel nach Scharbeutz fahren? Weil wir ja so lange nicht da waren? Aber da wir doch am Tag nach Weihnachten nix mehr zu kriegen sein?! Käme auf einen Versuch an... und hat geklappt! So haben wir also den Jahreswechsel 2023/2024 auf Kufen im Kurpark Scharbeutz verbracht, denn dort wird seit ein paar Jahren in den Wintermonaten eine mobile Eisbahn aufgebaut. Abgerundet wurde der Kurztrip mit einem langen Besuch in der Ostseetherme am Neujahrstag und mit einer Lübecker Eisportion bei Niederegger auf dem Heimweg!
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Am letzten Schultag vor den Herbstferien wurden Koffer gepackt und am Samstag starteten wir früh morgens um 6:00 Uhr in das Abenteuer "Frankreich im Herbst". Zunächst haben wir uns vier Tage Paris angeschaut und alle wichtigen Sehenswürdigkeiten besichtigt - naja, im Louvre waren wir nicht, aber sonst war eigentlich alles dabei, siehe die Fotos unten.
Am 5. Urlaubstag sind wir dann zu der langen Reise in die Camargue nach Saintes-Maries-de-la-Mer aufgebrochen - knapp 800km Strecke und 8 Stunden reine Fahrzeit - mit Pausen also mehr als 9 Stunden. Es dämmerte schon, als wir abends angekommen sind, aber der Blick am nächsten Morgen aus dem Fenster hat die Strapazen des Vortages vergessen lassen. Hier haben wir für drei Tage den Trubel der Großstadt hinter uns gelassen und die Stille des Nationalparks genossen.
Danach sind wir weiter nach Nizza gefahren, wo wir für eine Woche eine nette Ferienwohnung gebucht hatten. Von der Terrasse hatte man einen tollen Blick über die Dächer von Nizza und das azurblaue Mittelmehr - spätestens jetzt war klar, warum diese Küste den Namen Côte d'Azur hat. In Nizza selber gibt es nur einen Kiesstrand, aber in der Bucht nebenan gibt es gleich zwei Sandstrände. Das Wasser war noch angenehm warm, so dass einem Bad im Mittelmehr nix im Wege stand. Ein Ausflug nach Monaco musste natürlich auch sein, einmal in die Welt der Reichen und Schönen eintauchen und über die exquisiten Yachten staunen. Vom Palast hat man einen tollen Ausblick über die Stadt und das Casino hat schon mittags auf - aber wir waren ja im Familienurlaub, also nur von außen geschaut ;-)
Eine Woche war schnell vorbei und wir mussten uns wieder auf den Heimweg machen. Mit 2 Übernachtungen in Locarno am Lago Maggiore und in Rothenburg ob der Tauber haben wir die 1200km entspannter als die Hinfahrt hinter uns gebracht und dabei in der Schweiz sogar schon den ersten Schnee gesehen - aber nur auf den Bergen.
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Eigentlich war für diesen Sommer ein Urlaub in Paris und Südfrankreich geplant, was wir aber nach Hinweisen auf die sehr heißen Sommer an der Côte d'Azur in den Herbst verschoben haben. Daher haben wir den Sommerurlaub dann doch wieder auf unserem Lieblingshof in Schladming verbracht. Neben den Aktivitäten, die einfach sein müssen (Mountain-GoKart, Bogenschießen, Käsejause auf der Wieslechalm...) gab es dieses Mal ein neues Highlight: die Zipline am Stoderzinken! Hier "fliegt" man an einem Stahlseil aufgehängt mit bis zu 115km/h eine Strecke von 2,5km den Berg hinunter und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 700m. Die anfängliche Skepsis wich sehr schnell dem Spaß über dieses so noch nie Erlebte und es bestand Einigkeit, dass das beim nächsten Urlaub in Schladming auf jeden Fall wieder im Programm sein muss! Die Reihe der Wanderungen in die weiter von den Bergstationen der Seilbahnen entfernten Gipfel oder Seen wurde fortgesetzt, diesmal waren wir am Moaralmsee (hinter dem Hauser Kaibling) und auf dem Guschen (1982m) und dem Schneider (2009m) (beide hintereinander hinter dem Hochwurzen und dem Roßfeld).
Der nächste Urlaub in Schladming muss nun aber etwas auf sich warten, denn nach Südfrankreich im Herbst geht es nächstes Jahr im Sommer nach Skandinavien - aber für 2025 ist die Wohnung auf dem Breilerhof wieder reserviert.
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